
Eingebildete Leute können einem selten Leid zufügen, denn schon ihr Anblick tröstet.
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dessen Herzschlüssel in unser Herzschloss
und unser Herzschlüssel
zu seinem Herzschloss passt.
©zeitlos

Jede Minute hat ihren eigenen Klang,
jeder Augenblick seine Eigenform,
jede Liebe ihre Eigenart,
jeder Mensch hat seine Besonderheit.
©zeitlos

Jeder Moment ist ein
unwiederherstellbares
Einzigartiges.

Auch wenn du immer
wieder versuchst auf
den Kopf hören,
solltest du begreifen,
dass das Herz sich
nicht belehren lässt
©zeitlos

Love begins with a smile,
grows with a kiss
and ends with a teardrop
©zeitlos
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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag:
Herbstabend
Gelb vor Höhenangst
klammern sich die Blätter an die Zweige.
"Es wird langsam Zeit" mahnt der Herbst.
Der alte Walnussbaum schüttelt seine Früchte
auf das noch frische Gras.
Lieberot färbt der Apfelbaum seine Äpfel.
Blutrot tropft die Liebe
als junger Wein
in die Sinne.
"Es wird Zeit", ruft der Herbst
und wirft mit Haselnüssen nach den Eichhörnchen.
"Es wird Zeit", ruft die Liebe
und zündet die Kerzen an
und alle Sinne tanzen
©zeitlos
wirbelwind 15.09.2007, 19.41 | (0/0) Kommentare | PL
Verfangen
Die Zeitfischer werfen ihre Netze.
Verfangen fällt die Liebe samt Seele hinein.
Der Perlenfänger fängt Auge samt Träne,
löscht Seelenfeuer, bricht das Herz.
Verfangen fällt die Liebe
auf den kalten marmorierten Tisch
und zählt die Tränen auf den Seelenhäuten.
©zeitlos
wirbelwind 15.09.2007, 19.23 | (0/0) Kommentare | PL
Sonnenlicht
Nach vorne sehe ich,
setze schrittweise meinen Weg fort,
lache die Sonne an,
ohne zu vergessen,
dass tränenschwere Wolken
über mir wandern.
Sie werden ihre Regentränen über mich gießen
oder an mir vorbeiziehen.
Ich lache die Sonne an
und ihre Strahlen,
wie eine warme Hand,
werden mir den Weg weisen.
©zeitlos
wirbelwind 11.09.2007, 20.59 | (0/0) Kommentare | PL
Baustellen
Überall in den Innenstädten sieht man eine Baustelle neben der anderen. Die Wurzeln alter Bäume breiten sich unter dem Asphalt aus und erweitern ihre Grenzen. Der Asphalt wölbt sich mit der Zeit zu kleinen, großen Hügelchen.
Eine grüne Oase inmitten der Betonwüste mit unzähligen Hochhäuserkaktuse, deren Würzeln nicht atmen können, von Asphaltsteinen erstickt, erschöpft von den Vibrationen der Busse, Autos, Fahrräder, mit rußverschmierten Blättern und verwundeten Stämmen wehrt sich.
Lange Jahre, trotz der Hunde die die Bäume anpinkeln, trotz dem Papiermüll, Getränkedosen und Zigarettenkippen, trotz eingeritzter Rinde und trotz dass sie im Frühjahr zurechtgestutzt und von unqualifizierten Gärtnern verstümmelt werden, wachsen die Bäume der Sonne entgegen.
Oft frage ich mich, wieso man so riesige Bäume inmitten der Betonwüste überhaupt pflanzt. Ist es die Unwissenheit wieviel Raum ein solcher Baum durch die Jahre irgendwann einnehmen wird?
Ist es das Wissen oder eher eine Vermutung, dass dessen Blätter ihren Sauerstoff abgeben um die verschmutzte Luft zu säubern? Unterschätzt man da nicht in dieser motorisierten, zeitgebundenen Umwelt seine Kraft?
Und diese seit Jahren dahinziehende Agonie ist nun zu Ende. Der Baum bricht aus und der Mensch hat nun das Nachsehen.
Gleicht unser Leben nicht einer ewigen Baustelle, deren Platanen in Gefühlsform irgendwann auszubrechen drohen, wenn sie vom Asphalt des Alltags, dem aus Unwissenheit und Gewohnheit vorgegebenen Gesellschaftsmuster unterdrückt werden?
wirbelwind 07.09.2007, 19.55 | (0/0) Kommentare | PL
ich möchte
Ich möchte kein grüner Grashalm sein
wie viele andere,
der sich dem Wind anpasst,
sich nach dessen Melodie hin und her wiegt
und beim ersten Winterfrost den Kopf sinkt.
Ich möchte ein Baum sein,
die im Frühling seine Blüten der Sonne schenkt,
damit im Herbst die Früchte reifen
und ihm Winter die ersten Knospen entstehen.
©zeitlos
wirbelwind 07.09.2007, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL
Der Tag erwartet eine Antwort
Auf Wellen getragen
Rauscht noch einmal tropfenweise dahin.
Trauerweiden atmen den Nebel des frühen Morgens,
Bis sie aus den Blättern weinen.
Hungrige Möwen verspotten kreischend die Morgensonne
und Grashalme zittern angstvoll im Atem des Windes.
Verwandelter Himmel über dem Tag.
Gefühle malen Szenen von Traurigkeit und Freude
in leeren, nach unruhigen Nächten
verlassenen, aufgewühlten Wolkenbetten.
Alle Augen zum Himmel gerichtet,
schüchtern wie die Hoffnung,
eine unausgesprochene zeitlose Frage
nach Liebe auf den Lippen
erwartet der Tag eine Antwort
©zeitlos
wirbelwind 04.09.2007, 11.47 | (0/0) Kommentare | PL
Wortbild
Ein Gedicht ist ein Wortbild,
fließende Farben
auf einer Gefühlsleinwand
ihre stumme Melodie ausatmen
Und Buchstaben in die Seele malen.
©zeitlos
wirbelwind 04.09.2007, 11.44 | (0/0) Kommentare | PL
der farbenbrohe Schmetterling
sah sich die Larve einen Augenblick
als farbenprächtiger Schmetterling.
Dieser Traum war sein Ziel
wonach er strebte,
eine Pflicht zu sein und zu werden.
Er wuchs und wuchs…..
Dehnte und streckte sich
bis sein Haus zu klein wurde.
Er war bereit seine Flügel auszubreiten
um zu fliegen.
Er riss die Wände ein und flog von Blüte zu Blüte,
schwebte über sich selbst hinaus,
Suchte nach Farben für seine Seele
©zeitlos
wirbelwind 04.09.2007, 11.43 | (0/0) Kommentare | PL
Religion der Liebe
Religion der Liebe
Ich möchte keine neue Religion der Liebe erfinden,
um dem Christentum Angst zu machen.
Doch möchte ich den besonderen Hintergrund der Liebe
in einer besonderen Mystik entdecken.
Es gibt ihn - ich weiß es.
Â
Ich möchte in die Stille gehen,
Weil Sprachlosigkeit und Staunen zur Liebe gehört.
Es gibt diese himmlische Liebe,
dieses besondere Ein-Herz-und-eine-Seele
Und möchte darin nicht mein ICH aufgeben.
Ich möchte Wortbilder finden
Für diese Liebe.
Eigentlich möchte die Tiefe dieser Liebe erreichen
In dir und in mir.
Sie mit aller Heftigkeit allumfassend leben.
Das ist es, was ich will.
©zeitlos
wirbelwind 31.08.2007, 14.21 | (0/0) Kommentare | PL
Das Leben lebt dich zu sich hin
Das Leben lebt dich zu sich hin.
Wie ein Magnet zieht es dich an.
Erwidere sein Anziehungskraft
Mit allen Fasern deines Ichs.
Angezogen von der Größe und Tiefe
deines Seelenmeeres
Und beschleunigt von der Schwerkraft deines Ichs
Durchbricht der Fluss der Liebe sogar Stein
Zeitlos und namenlos
Lebt die Liebe in dir, um dich herum und mit dir.
Also stelle dich in den Fluss der Liebe
©zeitlos
wirbelwind 29.08.2007, 22.56 | (0/0) Kommentare | PL

Bienvenue dans le manége de la vie!  Â


Il y a une prescription pour beaucoup dans la vie. On prend simplement ce qu'on a à la main et on le transforme dans ce qu'on voudrait avoir. L'amour, circonstances, expérience, fantaisie en fait partie. La vie est-elle une charte pour des inventions ? Notre vie est-elle une création individuelle dont nous avons le brevet dans la main ?

Nous avons cette chance inouïe de posséder cette substance miracle, quand nous traversons des temps difficiles, quand nous avons besoin de courage et d'énergie pour faire face au nouveau jour qui naît.

Apprenons à conjuguer l'amour au quotidien pour que la vie soit plus belle...
©zeitlos







